Drug Guide – Pilze

Pilze Drug Guide by your side

Drug Guide – Pilze

Diese Woche schauen wir uns mit unserem Drug Guide die wahrscheinlich älteste Droge der Menschheit an – psychoaktive Pilze oder auch “Zauberpilze” genannt. Was reizt einen an dieser Droge und wo verbergen sich Gefahren?

Pilze

pilze

gebräuchliche Szenebezeichnungen : Magic Mushrooms, Zauberpilze, Psilos

Der Begriff Zauberpilze ist ein allgemeiner Begriff für verschiedene Pilz-Sorten wie: Hawaianer, Mexikaner und spitzkegeliger Kahlkopf, die alle die Wirkstoffe Psilocin und Psilocybin enthalten. Diese Wirkstoffe sind für die halluzinogene Wirkung verantwortlich. Halluzinogene Pilze sind keine Partydrogen! Sie führen dazu, dass alle Sinnesbereiche intensiviert wahrgenommen werden mit auftretenden Halluzinationen. Eine massive Bewusstseinserweiterung findet statt, was der Konsument als „offenen Zugang zu sich Selbst“ erleben kann. Das Gefühl mit allem Eins und im Einklang mit sich Selbst zu sein wird erreicht.


Funktion

Wie diese Droge auf einen selbst wirkt, hängt ganz von der Dosierung, der Konsumform und der eigenen Verfassung ab. Die grundsätzliche Wirkung von Zauberpilzen ist halluzinogen. Eine Störung der Wahrnehmung wird hervorgerufen. Die Einnahme erfolgt üblicherweise oral. Auf den getrockneten Pilzen muss noch einige Minuten gekaut werden um über den Speichel aufgenommen zu werden. Möglich ist auch ein Teeaufguss.

Nach Einnahme setzt die Wirkung nach 20-60 Minuten ein. Es kann zu einem Wärmeempfinden kommen, mit leichtem Kribbeln in Armen und Beinen. Der Drang zu Lachen wird verstärkt, wie auch eine leichte Schläfrigkeit kann eintreten. Es kommt zu einer Wahrnehmungsveränderung auf allen Sinnesebenen, wie auch traumartige Erlebnisse der Wirklichkeit. Eine starke Verbundenheit zur Natur und anderen Menschen wird erlebt.


Nebenwirkungen/Risiken

Es können möglicherweise die folgenden Symptome auftreten: leicht bis starke Atembeschwerden, sinkender Blutdruck, Herz-Kreislaufprobleme, erhöhte Körpertemperatur, Kopfschmerzen, Schwindel Gefühle, Schweißausbrüche, Übelkeit und Gleichgewichtsstörungen. In seltenen Fällen kann es auch zur Ohnmacht oder/und zu einem epileptischen Anfall kommen. Bei regelmäßigem Konsum wird eine Toleranz aufgebaut.


Vorsicht bei Mischkonsum

Pilze und Ecstasy

Unkalkulierbare Rauschzustände können eintreten. Die Körpertemperetaur wird extrem verstärkt durch den gleichzeitigen Konsum von Ecstasy und Pilzen. Dies kann zu Kopfschmerzen, Erschöpfungsgefühl, Schwindel und Übelkeit führen.

Pilze und Alkohol

Es erhöht sich hier die Wahrscheinlichkeit von Kreislaufbeschwerden*, die mit Übelkeit und Erbrechen begleitet werden können. Eine Gefahr einer Ohnmacht ist höher.

Pilze und Cannabis

Die halluzinogene Wirkung der Pilze kann sich verstärken. Diese Kombination kann zu Kreislaufbeschwerden* und dann auch zur Ohnmacht führen.

*Bei Kreislaufbeschwerden kann Traubenzucker oder Saft helfen.


Der Comedown – das Entgiften

Es sind keine Organschäden durch psilocybinhaltige Pilze bekannt. Dennoch ist es immer wichtig den Körper mit ausreichenden Vitaminen zu versorgen, um alleine schon die Erlebnisse der Wahrnehmungsstörung zu verarbeiten. Wir möchten gerne ein empfehlenswertes Rezept mit euch teilen! *nein, nichts mit Pilzen 😉

Kartoffeln beinhalten reichlich Vitamin C, die bei der Durchblutung des Hirns helfen und somit euch auch helfen den Trip richtig zu verdauen.

Drug Guide – Kartoffelpuffer

Drug Guide –  Kartoffelpuffer

Ingredients

  • 1/2 Hokkaido Kürbis
  • 350 g Kartoffeln
  • 250 g Karotten
  • circa 8 gehäufte Esslöffel Erbsenmehl oder Flohsamen
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Muskat, Salz und Pfeffer
  • 2-3 EL Kokosöl oder pflanzliche Butter/Öl
  • *ggf etwas Mehl zum Formen

Instructions

  1. Kürbis, Kartoffeln, Karotten fein raspeln. Zwiebeln und Knoblauch fein hacken.
  2. Gewürze dazu geben und vermengen.
  3. Das Mehl oder dir Flohsamen unterkneten, bis ein recht klebriger Teig entsteht.
  4. Mit mehligen Händen Puffer formen. *alt. mit Esslöffeln eine kleine Menge Teig in die Pfanne geben und flach drücken.
  5. Die Puffer braten bis sie die gewünschte Konsistenz und Bräune haben. Zum Wärmen in den geheizten Ofen geben.
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Quellen: drugscout.de

sauber drauf!

zativo.de

check it!


Vistaberlin – Verbund für Integrative soziale und therapeutische Arbeit

Sag „NEIN! zu Drogen – Verein für Drogenprävention

Unterstützung und Hilfe

Suchthotline: 01805 31 30 31


Haftungsausschluß:

The Berlin Thing möchte über die gängigsten und bekanntesten (Party-)Drogen aufklären und die damit verbundenen Risiken und Folgen aufzeigen, sowie Tips im Falle von Notsituationen geben. Der Inhalt dieser Seiten soll nicht zum Konsum von Drogen anleiten oder anregen!

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Das Gesetz
Die Wirkstoffe Psilocybin und Psilocin Substanz sind im Suchtmittelgesetz erfasst. Der Erwerb, der Besitz, die Ein- und Ausfuhr, die Überlassung an und Verschaffung für andere (Weitergabe und Verkauf) sind strafbar. Strafbar macht sich nach dem Gesetz, wer psilocybin-haltige Pilze einem anderen anbietet, überlässt oder verschafft. Ebenso macht sich strafbar, wer Pilze zum Zweck der Suchtgiftgewinnung anbaut. Nicht strafbar macht sich hingegen, wer etwa Pilze erwirbt oder besitzt.

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