Saisonkalender Sommer – Obst

Maybachufer_Mango Food

Saisonkalender Sommer – Obst

Gesund in den Juni mit Obst!

Während Ananas , Avocado, Bananen, Mango und Zitronen gerade (in anderen Ländern ihre Hochzeit haben, bleibt uns leider nichts anderes übrig diese gesunden leckeren Früchte zu importieren. Doch auch bei uns kann man sich momentan ganz gut durchs Gemüsebeet futtern. Folgende Obstsorten haben im Juni Saison und dazu haben wir auch Rezepte kreiert oder nachgekocht die ihr auch ganz gut nach kochen könnt!

Apfel

Wie eine biologische Zahnbürste wirken Fruchtsäuren, während Apfelsäure gegen Rheuma oder GicApfel photoht wirkt. Die Fruktose im Apfel hält den Blutzuckerspiegel konstant und fördert die Konzentration . Vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs schützen Polyphenole und Karotinoide im Apfel. In den Zellwänden des Apfels steckt Pektin, welches  eine cholesterinsenkende Wirkung hat und Ballaststoffe die für die Regulierung der Verdauung verantwortlich sind. Yummy Schale!!

Ein Großteil dieser Inhaltsstoffe sitzen in der Schale des Apfels , daher empfiehlt es sich diese nicht zu entfernen. Schön gründlich die Schale des Apfels vorher reinigen! Rezept findet Ihr hier.

Erdbeeren

Die aromatischen Früchte sind mit etwa 32 Kilokalorien pro hundert Gramm gut für die schlanke Linie. Hervorzuheben ist ihr hoher Gehalt an Ballaststoffen (Pektinen und Zellulose), welche die Verdauung fördern. Erdbeeren sind auch reich an Vitaminen. Vor allem ihr Vitamin-C-Gehalt ist enorm: Er liegt höher als bei Zitronen und Orangen.  Eine erdbeeren photo200 Gramm-Schale deckt bereits den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Auch findet sich in Erdbeeren viel Folsäure, die für Schwangere wichtig ist. Mit ihrem Anteil an Kalzium, Kalium, Eisen, Zink und Kupfer bieten Erdbeeren viele Mineralstoffe. Darüber hinaus enthalten die Früchte Polyphenole. Diese sekundären Pflanzenstoffe sollen helfen, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen.

Kirsche

Die Kirsche enthält zahlreiche Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor und Eisen. Auch enthält sie die Vitamine B1, B2, B6 und Viramin C. Kirschen dienen zudem als guter Lieferant des Vitamins Folsäure. Kirsche photo Dieses Vitamin ist besonders für Schwangere wichtig und unentbehrlich für die Zellteilung und die Blutbildung. Der für die rotviolette Farbe der Kirsche verantwortliche Farbstoff soll entzündungshemmend wirken. Auch enthält die gesunde Frucht das Spurenelement Zink.

  Melone

Bei den Melonen unterscheidet man grundsätzlich zwischen Zucker- und Wassermelonen. Mit über 750 Arten weltweit zählt die Melone mittlerweile zu den am weitesten verbreiteten Kürbisgewächsen. Denn genau genommen ist die Melone ein Gemüse und mit Gurke, Zucchini und Gartenkürbis verwandt. Die aromatischen Zuckermelonen stehen dabei den Gurken verwandtschaftlich näher als den saftigen Wassermelonen. Wassermelone photo

Melone: So macht ihr den Reifetest

Auch wenn Melonen zu Hause nachreifen, erreicht nur eine auf dem Feld ausgewachsene Melone ihr volles Aroma und die typische Süße. Eine reife Wassermelone muss beim Klopfen hohl klingen. Honigmelonen & Co. hingegen verströmen einen intensiven Duft, wenn sie reif sind, und die dem Stiel gegenüberliegende Seite gibt auf Druck leicht nach. Die Farbe der Schale einer Melone sagt leider nichts über ihre Reife aus. Nehmt bei gleich großen Melonen immer die schwerere Melone, denn auch das ist ein Zeichen der Reife. Eine angeschnittene Melone sollte bis zur Verwendung kühl gelagert werden und die Schnittfläche mit Folie bedeckt sein. So hält sich eine Melone einige Tage im Kühlschrank frisch und ist außerdem gleich angenehm kalt für einen schnellen Frischekick an heißen Tagen.

Rhabarber

Der herbe Geschmack des Rhabarbers verlangt nach Ausgleich. Darum harmoniert Rhabarber gut mit süßen Früchten oder Rhabarber photoBeeren in Kuchen oder Kompott.  Um den sauren Geschmack abzuschwächen, geben die Meisten reichlich Zucker an den Rhabarber. Eine Alternative dazu ist die Verwendung von Fruchtsaft. Frischen Rhabarber erkennen Sie an festen und leicht glänzenden Stielen. Gekühlt im Gemüsefach Ihres Kühlschranks hält sich der Rhabarber mehrere Tage frisch.

Tomate

Eine zeitlang hat man Tomaten ganz übel nachgeredet, sie seien krebsfördernd und bei Gicht sehr gefährlich. Mittlerweile sind Tomaten von der Forschung glänzend rehabilitiert, sie stehen auf der Hitliste der Heilstoffträger wegen ihrer Antikrebsstoffe. Außerdem sind Tomaten zu einem unserer vielseitigsten Küchengemüse avanciert. Wenn die Spekulanten samt den Gentechnologen die Tomaten nicht teilweise in ihren Massentreibhäusern zu „Plastikwaren“ denaturiert hätten, wären sie ein Superstar unter den Heil- und Schutzpflanzen.

Die ursprüngliche Heimat der Tomate ist Peru, wo sie auch heute noch wild wächst. Die Frucht und den Namen verdanken die Tomaten den Azteken – sie nannten sie schon „tumatl„, was allerdings soviel wie „stinkender Geruch, Geschmack“ heißt. Spanische Eroberer brachten die Tomate dann auf ihren Beutefahrten mit nach Europa. Von hier trat die Tomate später ihren eigenen „Siegeszug“ in die ganze Welt an. Im Laufe der Zeit hat die Tomate auch recht fantasievolle Namen erhalten: Paradiesapfel, Paradeiser und Liebesapfel – weil man glaubte, dass Tomaten die Liebeslust und -kraft stärken, weshalb die Kirche sie zeitweise zu „Pflanzen des Satans“ erklärte und verbot.

 

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